Potenzen, Wurzeln und Logarithmen; Ungleichungen
- Potenzen (mit natürlichen, ganzen, rationalen bzw. reellen Exponenten), Wurzeln und Logarithmen definieren können; entsprechende Rechenregeln kennen und anwenden können
- Mit Ungleichungen in einer Variablen arbeiten und diese lösen können
- Funktionen folgender Arten definieren und darstellen können; typische Formen ihrer Graphen skizzieren können; charakteristische Eigenschaften angeben und im Kontext deuten können
- Potenzfunktionen: \(f(x)=a\cdot x^q\) \((q\in \mathbb{Q})\)
- Polynomfunktionen: \(f(x)=\sum_{i=0}^n a_i \cdot x^i\) \((n\in \mathbb{N})\)
- Exponentialfunktionen: \(f(x)=c\cdot a^x; f(x)=c \cdot e^{k\cdot x}\)
- Logarithmusfunktionen: \(f(x)=\log_a(x)\); \(f(x)=\ln(x)\)
- Winkelfunktionen: \(f(x)=\sin(x)\); \(f(x)=\cos(x)\); \(f(x)=\tan(x)\); \(f(x)=a \cdot \sin(b\cdot x)\)
- Reelle Funktionen untersuchen können (Monotonie, lokale und globale Extremstellen, Symmetrie, Periodizität)
- Verkettungen von Funktionen kennen; Umkehrfunktionen kennen
- Die Veränderung des Graphen einer Funktion f beschreiben können, wenn man von \(f(x)\) zu \(c\cdot f(x)\), \(f(x)+c\), \(f(x+c)\), bzw. \(f(c\cdot x)\) übergeht
- Änderungen von Größen durch Änderungsmaße beschreiben können (absolute und relative Änderung, mittlere Änderungsrate, Änderungsfaktor)
- Die oben genannten Typen reeller Funktionen, insbesondere Exponentialfunktionen, in außermathematischen Situationen anwenden können; Funktionen als Modelle auffassen, Modelle vergleichen und Grenzen von Modellbildungen reflektieren können
- Reelle Funktionen in mehreren Variablen kennen; Funktionen in Formeln erkennen können; den allgemeinen Funktionsbegriff kennen (f:A→B, wobei A und B beliebige Mengen sind)
- Zahlenfolgen als auf \(\mathbb{N}\) bzw. \(\mathbb{N}^*\) definierte reelle Funktionen kennen (insbesondere arithmetische Folgen als lineare Funktionen und geometrische Folgen als Exponentialfunktionen); sie durch explizite und rekursive Bildungsgesetze darstellen und in außermathematischen Bereichen anwenden können
- Eigenschaften von Folgen kennen und untersuchen können (Monotonie, Beschränktheit, Grenzwert)
- Summen endlicher arithmetischer und geometrischer Reihen berechnen können
- Summen unendlicher Reihen definieren und für konvergente geometrische Reihen berechnen können
Vektoren und analytische Geometrie des Raumes
- Die aus der zweidimensionalen analytischen Geometrie bekannten Begriffe und Methoden auf den dreidimensionalen Fall übertragen können (insbesondere Geraden durch Parameterdarstellungen beschreiben können)
- Normalvektoren ermitteln können; Ebenen durch Parameterdarstellungen bzw. Gleichungen (Normalvektordarstellungen) beschreiben können
- Lineare Gleichungssysteme in drei Variablen lösen können
- Vektoren in \(\mathbb{R}^n\) und deren Rechenoperationen kennen, in Anwendungskontexten interpretieren und verständig einsetzen können
Beschreibende Statistik; Wahrscheinlichkeit
- Darstellungen und Kennzahlen der beschreibenden Statistik kennen und damit arbeiten können
- Die Begriffe Zufallsversuch, Ereignis und Wahrscheinlichkeit kennen; Methoden zur Ermittlung von Wahrscheinlichkeiten kennen: Bestimmung eines relativen Anteils, Ermittlung einer relativen Häufigkeit durch eine Versuchsserie, Angabe des subjektiven Vertrauens; wissen, dass diese Methoden nur näherungsweise bzw. unsichere Ergebnisse liefern
- Den Zusammenhang zwischen relativen Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten kennen
- Mit Wahrscheinlichkeiten rechnen können (Baumdiagramme; Additions- und Multiplikationsregel)
- Bedingte Wahrscheinlichkeiten und (stochastische) Unabhängigkeit von Ereignissen kennen
- Den Satz von Bayes kennen und anwenden können
Anm.: rot = keine Grundkompetenzen
❗Mathematische Grundkompetenzen für die SRP in Mathematik (AHS)